Ballsport XXL

Kanadischer Trendsport an der Uni Paderborn

Teamgeist gefragt: Die Kin-Ball Mannschaft der Uni Paderborn hält zusammen.

Kin-Ball ist die einzige Sportart, bei der drei Mannschaften gleichzeitig gegeneinander antreten. Besonderes Merkmal: der überdimensionale Ball.

Im Rahmen des Hochschulsports werden an der Universität Paderborn jeweils zum Semesterbeginn Kin-Ball-Kurse unter der Leitung von Roman Patzer-Meyer und Daphne Dlugai angeboten. „Kin-Ball ist auch für Anfänger geeignet, weil man das Spielprinzip schnell erlernen kann“, erklärt Roman Patzer-Meyer, der den Kurs seit rund einem Jahr leitet. „Jeder, der Spaß am Teamsport hat, ist bei uns herzlich willkommen.“

Gespielt wird mit einem 1,2 Meter großen, aber weniger als ein Kilo leichten Ball. Die drei Teams werden nach Farben unterschieden. Sie müssen den Ball anzunehmen, bevor er den Boden berührt. Eine Mannschaft beginnt den Spielzug mit einem Aufschlag, wobei jeweils drei Teammitglieder den Ball für den Aufschlagenden bereithalten. Der vierte Spieler bestimmt bei seinem Aufschlag, welches Team den Ball annehmen soll. Dazu ruft er „Omnikin“ gefolgt von der Farbe des herausgeforderten Teams. Schafft es die Mannschaft nicht, den Ball rechtzeitig zu fangen, bekommen die anderen beiden Teams je einen Punkt. Die herausgeforderte Mannschaft macht dann den Aufschlag. Ein komplettes Spiel umfasst drei Spielperioden à 15 Minuten.

Die noch relativ junge Sportart stammt ursprünglich aus Québec in Kanada, wo sie von dem Lehrer Mario Demers im Jahr 1986 erfunden wurde. Der Sport wurde bald auch in den USA und anderen Ländern wie Japan, Frankreich und Deutschland populär. Der internationale Kin-Ball-Verband zählt inzwischen fast 4 Millionen Mitglieder. Eine Weltmeisterschaft fand erstmals 2001 statt und wird seitdem alle zwei Jahre ausgeführt.

Weitere Informationen zu den Sportangeboten der Uni Paderborn: http://www.uni-paderborn.de/universitaet/hochschulsport/

Schwertkampf wie im Mittelalter - auch dieses ist an der Uni Paderborn möglich.

von Jessica Burda, Ricarda Michels und Maike Niehaus

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