Konzept Pop-Up ein Erfolg – erste positive Bilanz

Im März 2017 initiierte die Stadt Warburg in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung das Konzept der Pop-Up Stores in der Warburger Innenstadt. Hierbei sollen leerstehende Ladenlokale für einen anfangs kurzen Zeitraum zu günstigen Konditionen an junge Unternehmer vermietet werden, die so ihre Ideen testen können. Auch das finanzielle Risiko wird somit minimiert. Zusätzlich kümmert sich die Stadt Warburg um die Vermittlung der Stores. 

Die Bilanz fällt nach mehr als einem Jahr positiv aus. Vier der sieben PopUp-Stores sind mittlerweile in einem festen Mietverhältnis. Das Angebot der Stores umfasst unter anderem ein Modeoutlet, ein Geschäft für Deko- und Kleinartikel aus Stahl sowie ein Bistro. Ein Babyfachgeschäft befindet sich in der Testphase.

Inspiration für diese Idee war die Stadt Altena, in der ein PopUp-Konzept in ähnlicher Form erfolgreich durchgeführt wurde. „Es gab dort immer Sessions von drei Monaten, am Ende wurde dann ein Fazit gezogen“, erklärt Sören Spönlein, Verantwortlicher des Stadtmarketings. In Warburg besteht jedoch die Möglichkeit, die Immobilien nach der Testphase dauerhaft anzumieten, wenn das Geschäft gut läuft. 

Ladeninhaberin Antonella Guacci vor ihrem Café TimeOut.

Eine der Mieterinnen ist Antonella Guacci, die das Café „TimeOut“ betreibt. Sie hat mit dem Konzept sehr positive Erfahrungen gemacht: „Die Vorteile sind zum einen, dass verschiedene Marketingmaßnahmen von der Stadt Warburg genutzt werden, um auf die neuen Läden aufmerksam zu machen. Außerdem sind die Mieten sehr gut zu erwirtschaften.“ Nach mehreren Jahren in der Gastronomie sah Guacci die Möglichkeit, das schon bestehende Café zu übernehmen und die Ladenfläche mit ihren Ideen und der Unterstützung der Stadt wieder zu neuem Leben zu erwecken.

„Für die Zukunft sind weitere Eröffnungen in Planung“, so Sören Spönlein. Besonders fällt für ihn auf, dass die neuen Unternehmen bisher „weniger Konkurrenz“ sind und sich durch ihre unterschiedlichen Sortimente optimal ergänzen. So werde die Einkaufsstraße wieder attraktiver, und das nicht nur für die Kunden. 

Markus Dlugosch, Cedrik Künne & Marvin Lange

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