Mythen Märchen Medienwelten

Symbolbild aus dem Kurzfilm ‚Lost in a Faerietale‘

Der Begriff ‚Mythos‘ bezeichnet heute eine Erzählung oder Fabel, die etwas Sagenhaftes über Menschen, Tiere, Ereignisse und Gegenstände zu berichten weiß. Märchen sind fiktionale Geschichten mit wunderbaren Inhalten und einer standardisierten Struktur. In moderner Gestalt sind diese alten literarischen Formen noch immer Publikumsschlager.

Mythen und Märchen werden auch als sogenannte Subtexte, als dramaturgischer Leitfaden von Medienmachern genutzt, um Medienprodukte zu strukturieren. Der Held, der auszieht das Fürchten zu lernen, ist z.B. so ein Subtext, der in unzähligen Varianten durch Hörspiele und Spielfilme wandert. Andererseits gibt es ‚Helden’ des Alltags, die auf beispielhafte Weise zum medialen Vorbild (im positiven wie negativen Sinn) werden können. Legendäre Geschichten oder Persönlichkeiten werden deshalb bevorzugt zum Thema in den Medien.

Im Sommersemester 2018 entstanden im Seminar ‚Mythen, Märchen, Medienwelten‘ Kurzhörspiele und-filme, die einen Mythos oder ein Märchen zum Ausgangspunkt oder Subtext der Dramaturgie wählten.

Sophie Holzmann und Marilena Kirchner lassen ihre Protagonistin in ‚Luise Guck ins Handy‘ wie in dem Märchen ‚Hanns Guck in die Luft‘ herumirren.

Jacqueline Kannengießer und Lina Pickhardt bringen eine moderne Variante von ‚Hänsel und Gretel‘.

von Felix Berger und Marvin Ziemons ist eine Politsatire auf der dramaturgischen Grundlage eines TV-Märchens.

von Celia Fritze nimmt uns akustisch mit ins mythische Australien.

Eine Reise ins Ungewisse - Lost in Faerietale (Kurzfilm von Lea Klose & Dominik Pintak)

Thomas Strauch

Suche im Journal

Artikel im Journal


Das Journal

Texte zu Produktionen der Medienpraxis oder Themen die trimedial - in Form eines journalistischen Artikels mit Pressefoto, als Hörfunk- und Fernsehbericht - aufbereitet werden, sind Hauptbestandteil des Journals.