Studierende sehen Chance in neuem Club „Wohlsein“

Am 25.05. eröffnete am Königsplatz der neue Club „Wohlsein“. Im Vorfeld steigerten sich gerade bei Studierenden die Hoffnungen, dass mit der Eröffnung des Clubs endlich wieder etwas Subkultur in Paderborn Einhalt findet.

Durch den Studiengang „Populäre Musik & Medien“, welcher in Paderborn angeboten wird, hat man einige Studierende, die sich nach einem diverseren Angebot im Nachtleben sehnen: „Nach der Schließung des Cubes 2011 vernimmt man immer wieder im Tenor, dass die Subkultur eingeschlafen ist. In allen Clubs läuft nur noch das Gleiche und es gibt keine Abende mehr, wo man sich wirklich mal auf ein Genre fokussiert“, so der Student Joshua Meinert.

Das Cube hatte damals ein Programm, wo jeden Abend ein anderes Genre angeboten wurde. Dazu auch mal Musikrichtungen, die so in der Paderborner Clubkultur nicht zu finden waren. „Mal einen Indie Abend, dann Old School Hip-Hop, auch Techno oder House. Dazu auch Themenabende wie ‚Songs to Cry To‘ oder Nostalgie-NuMetal. Keine Ahnung, wo wir jetzt aktuell wären, wenn wir aufgrund der Anwohner*Innen nicht hätten schließen müssen“, meint Nicolas Schiffer, der ehemalige Cube-Betreiber. „Auch wenn ich nicht mehr vor Ort bin, habe ich trotzdem das Gefühl, dass der Geist der Studierenden damals auch noch ein anderer war. Offener für Nischenmusik.“

Die Betreiber des "Wohlsein": Dominik Noesner und Gero Puls (von links)

Die neuen Betreiber des Wohlseins Gero Puls und Dominik Noesner suchen vermehrt nach Nachwuchstalenten, die mit ihrer Musik und Ihrem kreativen Geist für neue Partymöglichkeiten sorgen und der Clubszene in Paderborn neues Leben einhauchen und eben dieses diverse Angebot rekonstruieren, welches es damals mit dem Cube gab. Quasi einen Programm-Club.

„Gerade im Studiengang Populäre Musik & Medien trifft man immer wieder auf kreative Köpfe, die ihre Ideen auch gerne in Paderborn verwirklichen würden. Ich bin aber auch hier aufgewachsen und kann behaupten, dass auch die lokale Kulturszene immer wieder nach Möglichkeiten für z.B Konzert-Locations sucht, die bis jetzt nie wirklich zufriedenstellend waren“, sagt Joel Museba, der ab der Eröffnung mit zu den neuen Resident-DJs des ‚Wohlseins‘ gehören wird.

Alle weiteren Infos gibt es auf den üblichen Social-Media Plattformen. Von Mittwoch bis Samstag öffnet das ‚Wohlsein’ um 19 Uhr und geht von Donnerstag bis Samstag ab 23 Uhr in den Clubbetrieb.

Svea Langer, Kira Lietmann und Nikolai Schirrmeister

Suche im Journal

Artikel im Journal


Das Journal

Texte zu Produktionen der Medienpraxis oder Themen die trimedial - in Form eines journalistischen Artikels mit Pressefoto, als Hörfunk- und Fernsehbericht - aufbereitet werden, sind Hauptbestandteil des Journals.