Zeit ohne Ende

Alexander Schultz und Johanna Doyé vom Lichtblick e.V.

Mit der Filmreihe „Zeit ohne Ende“ lockt der studentische Verein "Lichtblick  e.V." eingefleischte Kenner und Liebhaber vor die Kinoleinwand.

„Marty du musst mit mir zurück kommen!“

„Zurück? Wohin zurück, Doc?“

„Zurück in die Zukunft!“


Die unverwechselbare Filmmusik setzt ein, der Drehzahlmesser erreicht die 88 Meilen pro Stunde, Funken stieben und die Zeitmaschine hebt ab. Die kultige Zeitreise des kuriosen Duos Marty und Doc Brown in einem umgebauten Delorean, ist wohl der erste Film, der dem Kinoliebhaber bei der Beschäftigung mit dem Thema Zeit im Film in den Sinn kommt. Daher ist dem Science-Fiction Klassiker auch ein Triple-Feature in der aktuellen Lichblickreihe unter dem Motto„Zeit ohne Ende“  gewidmet. Neben solchen Kultfilmen haben auch diverse andere Filme wie zum Beispiel „Virgin Suicides“ oder „Momo“ Eingang in das Programm erhalten.

„Bei der Konzeptfindung hatten wir zwei Ausgangspunkte im Blick, zum einen den inhaltlichen Umgang mit der Zeit, zum anderen den formalen, wie zum Beispiel in dem Film 'Russian Ark', der in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht wurde“, erklärt Johanna Doyé, Filmliebhaberin und Mitglied des einzigen Vereins für alternatives Programmkino in Paderborn. Dieser stellte sich diesen Sommer erneut der schwierigen Aufgabe aus der umfangreichen Filmhistorie die passendsten Streifen auszuwählen.

Dabei wird besonders Wert auf Vielseitigkeit gelegt. „Das Ganze muss auch Spass machen!“, betont Vereinsmitglied Alexander Schultz und zeigt damit, dass Programmkino imagegemäß eben nicht nur für ausgewählte Filmkenner konzipiert ist. Doch auch diese kommen besonders beim Highlight der Reihe, der StudiFilmNacht, auf ihre Kosten.

Dieser Wettbewerb, der traditionell im Rahmen des Programms veranstaltet wird, bietet jungen Kurzfilmproduzenten eine Plattform ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Abgesehen von der erstmaligen Themenvorgabe „Zeit“ und der üblichen Kurzfilmdauer von maximal 30 Minuten, sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Ob experimentell oder dokumentarisch, ob als Science-Fiction oder Erinnerung - was am Ende überzeugt entscheidet am 3. Juli das Publikum. Neben Ruhm und Ehre winkt dem Sieger ein Überraschungspreis. Einsendungen von Studierenden aller Fachrichtungen werden noch bis zum 15. Juni entgegengenommen.

Weitere Informationen unter www.lichtblick-kino.de

Laura Aha, Felix Aldinger, Dena Zarrin und Jakob Zimmermann

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